D-Juniorinnen : Spielbericht
5. Spieltag - 18.10.2025 10:45 Uhr
| TSV Bernhausen | SGM VFB Stgt/Oberth. | |||
![]() |
0 | : | 2 | ![]() |
| (0 | : | 1) | ||
Aufstellung
| Alva (35' Carla) | |
| Bea (35' Frida) | |
| Emily | |
| Ina (35' Nele) | |
| Iza | |
| Jola | |
| Lotta | |
| Maggy (35' Greta) | |
| Vivien | |
| Ersatzbank | |
| Carla ( 35') | |
| Frida ( 35') | |
| Greta ( 35') | |
| Nele ( 35') | |
Spielstatistik
Zuschauer
30💜 mit starker Teamleistung, bis zum Schluss
Ausgangslage
Samstag, 18.10.2025, ca. 14 °C, bewölkt
Gegner: SGM VfB Stuttgart/VfB Obertürkheim 5. Ligaspiel
Die SGM kam als Tabellenführer, ungeschlagen und mit vielen Toren im Gepäck. Von außen war zu spüren, dass manche mit einem klaren Ergebnis gegen uns rechneten, vielleicht sogar zweistellig. Wir nicht. Die letzten Trainings mit Fokus auf Zweikampf, Mut und klaren Klärungen hatten Spuren hinterlassen. Nichts zu verlieren, alles zu gewinnen dieses Gefühl nahmen unsere Mädels mit auf den Platz. Wir starteten in einer flexiblen 3-4-1, die je nach Situation tief zu einer 5-2-1 wurde. Die Idee: kompakt sein, Räume schließen, konsequent klären und mutig umschalten, sobald wir den Ball erobern. Die Ketten arbeiteten aufmerksam, die Flügel halfen diszipliniert nach hinten, und die zentrale Achse blieb eng.
Erste Halbzeit
Vom Anpfiff an zeigte das Team genau die Haltung, die wir uns vorgenommen hatten: bissig in den Zweikämpfen, wach in der Restverteidigung, sauber in den Klärungen. Dadurch wurde es für die SGM schwer, in gefährliche Abschlusssituationen zu kommen.
Wir selbst setzten Nadelstiche: nach Ballgewinnen ging es zielstrebig nach vorne, zwei, drei Aktionen hätten mit etwas mehr Durchschlagskraft sogar zur Führung führen können. Die SGM blieb natürlich gefährlich bei ihrer Qualität blitzt das immer mal wieder auf. Aus genau so einer starken Einzelaktion fiel dann das 0:1.
Das emotionale Highlight der Halbzeit: ein Handspiel von Vivien, die mit vollem Einsatz einen brandgefährlichen Nachschuss verhinderte. Erste gelbe Karte überhaupt für eine unserer jungen Spielerinnen und Größe im Moment danach. Den fälligen Elfmeter setzte die SGM seitlich vorbei. Durchatmen. Mit viel Moral und Struktur brachten wir das 0:1 in die Pause.
Zweite Halbzeit
Das Spiel blieb offen. Beide Teams erarbeiteten sich Momente. Unsere Ordnung hielt, die Bereitschaft, Wege zu machen, riss nicht ab. Wieder war es eine individuelle Klasseaktion der SGM, die zum 0:2 führte. Was danach passierte, war vielleicht das Wichtigste des Tages: kein Einbruch, kein Hadern. Stattdessen weiter konsequent verteidigt, weiter mutig nach vorne gedacht, weiter als Team gearbeitet.
Was heute richtig stark war
-
Zweikampfverhalten und Mut: Genau das, was wir trainiert haben, war auf dem Platz zu sehen.
-
Klare Klärungen und Restverteidigung: Wir haben die SGM oft von unserem Tor ferngehalten und gefährliche Räume gut geschlossen.
-
Teamspirit unter Druck: Nach dem 0:2 nicht auseinandergefallen, sondern zusammengewachsen.
Als Kind habe ich immer wieder davon geträumt, einmal gegen den VfB Stuttgart spielen zu dürfen. Dass das heute auch wenn es „nur“ im Kleinen ist als Trainer der D-Mädels möglich wurde, macht mich demütig und unendlich dankbar. Für mich ist das mehr als ein Spiel: Es ist ein Stück Kindheit, das sich mit der Freude an dieser Mannschaft verbindet. Das Ergebnis lautet 0:2, aber die Leistung erzählt eine andere Geschichte: Wir haben den Spitzenreiter überrascht mit Plan, Herz und Disziplin. Diese Vorstellung macht stolz und gibt Rückenwind. Wenn wir diesen Weg weitergehen, werden wir uns belohnen. Danke an alle, die dabei waren und diese starke Teamleistung miterlebt haben. Heute war viel von dem zu sehen, was uns ausmachen soll: Kopf, Herz und Fuß.

